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Hessens Wirtschaft wuchs im Jahr 2008 um 1,3 Prozent

Dienstag, 28. April 2009

Im Jahr 2008 wuchs das hessische Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt um 1,3 Prozent. Das Wirtschaftswachstum war damit deutlich schwächer als in den Jahren 2006 und 2007 mit 2,4 bzw. 2,1 Prozent und entsprach dem Bundesdurchschnitt. Gemessen in jeweiligen Preisen stieg das hessische BIP um 2,6 Prozent auf knapp 221 Milliarden Euro und stellte neun Prozent des gesamtdeutschen BIP. Die Arbeitsproduktivität nach dem Personenkonzept stagnierte. Dagegen stieg die Arbeitsproduktivität nach dem Stundenkonzept um 0,3 Prozent, da die Zunahme der geleisteten Arbeitsstunden (1,0 Prozent) unter dem Anstieg des BIP blieb. Jeder hessische Erwerbstätige erwirtschaftete im letzten Jahr 70.600 Euro, also 49 Euro pro Stunde. Damit lag Hessen 8.800 bzw. sechs Euro über dem Bundesdurchschnitt und an der Spitze der Flächenländer. Ursache ist der hohe Anteil hochproduktiver Dienstleistungsbranchen an der hessischen Wertschöpfung.

 

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Industrie zeigt dramatische Umsatzrückgänge

Dienstag, 28. April 2009

Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise macht vor der hessischen Wirtschaft nicht halt. So musste die hessische Industrie im Januar 2009 einen drastischen Umsatzrückgang hinnehmen, der allerdings etwas geringer ausfiel als deutschlandweit. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes lagen die Umsätze im Januar mit 6,2 Milliarden Euro um 19 Prozent niedriger als vor einem Jahr. Die gesamte deutsche Industrie verbuchte sogar ein Minus von 22 Prozent. In Hessen gingen die Inlandsumsätze um 17 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro und die Auslandsumsätze um 21 Prozent auf 3 Milliarden Euro zurück. Dabei nahmen die Umsätze in die Nicht-Eurozone um 26 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro und die Umsätze in die Euro-Zone um 15 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro ab. Unterdurchschnittlich betroffen war der Bereich Chemie/Pharma mit einer Umsatzeinbuße von 6,1 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen verfehlten den Vorjahresstand mit 670 Millionen Euro um 33 Prozent und die Hersteller von Metallerzeugnissen mit 380 Millionen Euro um 32 Prozent. Beim Maschinenbau gab es einen Rückgang von 17 Prozent auf 520 Millionen Euro und bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen um 23 Prozent auf 310 Millionen Euro.

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