Archiv für September 2008

EU-Kommission Mittelstandsdefinition

Sonntag, 07. September 2008

Immer wieder gibt es Irritationen bezüglich der Fragestellungen:

  • Was bedeutet KMU und welchen Definitionen gelten für die Größeneinteilung?
  • bin ich noch berechtigt, Fördermittel für mein Unternehmen zu beantragen?

Um Ihnen eine Antwort auf diese oder ähnliche Fragen zu geben, finden Sie nachstehend die offizielle Mittelstandsdefinition der EU-Kommission.

Gemäß der Kommissions-Empfehlung vom 6. Mai 2003 (Empfehlung 2003/361/EG), die seit dem 1. Januar 2005 die bis dahin geltende Empfehlung (96/280/EG) ersetzt, wird ein Unternehmen als klein oder mittelgroß betrachtet, wenn es

  • nicht mehr als 250 Beschäftigte und
  • nicht mehr als 50 Millionen € Umsatz und/oder
  • eine Bilanzsumme von weniger als 43 Millionen €

hat. Darüber hinaus wird eine weitgehende Unabhängigkeit der Unternehmen verlangt: Unternehmen, die zu Unternehmensgruppen gehören, zählen nicht zu den KMU. Entsprechend der Kommissionsempfehlung bedeutet Unabhängigkeit, dass kein anderes Unternehmen einen Anteil von mehr als 25 % des betreffenden Unternehmens besitzen darf.

KMU-Schwellenwerte der EU seit 01.01.2005

Unternehmensgröße Zahl Beschäftigten und Umsatz €/Jahr oder Bilanzsumme €/Jahr
kleinst bis 9 bis 2 Millionen bis 2 Millionen
klein bis 49 bis 10 Millionen bis 10 Millionen
mittel bis 249 bis 50 Millionen bis 42 Millionen

Weitere Informationen durch:
optimum-consulting.de e. K.
Dipl.-Betriebswirt Reinhard Rau

www.optimum-consulting.de

Bericht des Instituts für Mittelstandsforschung, 02. 09. 2008

Samstag, 06. September 2008

Familienexterne Unternehmensnachfolge: Übergeber und Übernehmer finden selten im ersten Anlauf zueinander

Nach Schätzungen des IfM Bonn steht pro Jahr in 71.000 Familienunternehmen die Regelung der Nachfolge an. Familienexterne Nachfolgelösungen gewinnen dabei in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. Das Zusammenfinden von Übergebern und Übernehmern (Matching) gestaltet sich bei familienexternen Nachfolgen allerdings deutlich schwieriger als bei einer familieninternen Lösung. So sind die zur Nachfolge geeigneten Kandidaten i.d.R. nicht bekannt, weshalb die Eigentümer zunächst nach einem geeigneten familienexternen Nachfolger suchen müssen (Suchphase). An die Suche schließen sich konkretere Gespräche an, in denen die Details der Übergabe/Übernahme verhandelt werden (Verhandlungsphase). Um die besonderen Probleme in diesen bisher nahezu unerforschten Phasen des Nachfolgeprozesses näher zu beleuchten, hat das IfM Bonn übergabeinteressierte Eigentümer, Übernahmeinteressierte sowie öffentliche und private Institutionen, die Dienstleistungen im Umfeld der Unternehmensnachfolge anbieten, befragt. Hier einige Ergebnisse der Studie: Die Suche nach einem familienexternen Nachfolger bzw. einem Unternehmen ist erwartungsgemäß problematisch, allerdings erweist sich die an die Suche anschließende Verhandlungsphase als kritischer. Die größten Probleme in dieser Phase des Zusammenfindens liegen in der Finanzierung der Übernahme sowie in der Einigung auf einen Kaufpreis. Diese Probleme führen häufig zum Abbruch der Verhandlungen, so dass die Suche erneut aufgenommen werden muss: Zum Zeitpunkt der Befragung waren etwa 71 % der noch suchenden Eigentümer schon mindestens einmal in konkreteren Verhandlungen gescheitert. Unter den noch suchenden Übernahmeinteressierten lag der entsprechende Anteilswert mit 84 % noch höher.

Weitere Einzelheiten von: www.optimum-consulting.de

Herzlich willkommen zu unserem neuen Service

Freitag, 05. September 2008

Zur Verstärkung des direkten Dialogs mit Ihnen haben wir diesen Blog ins Leben gerufen. Ab heute werden wir hier regelmäßig interessante Themen aus der Welt von optimum-consulting.de für Sie zusammenstellen.

Wir freuen uns auf einen regen Informationsaustausch mit Ihnen in unserem BLOG.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr Team von optimum-consulting.de